Kräuter & Paste für die Beine & das Lymphsystem Ihres Pferdes

Lymphfluss & Tranport von Flüssigkeit aus dem Pferdebein natürlich stärken

Das Lymphsystem des Pferdes hat drei wesentliche Aufgaben: Es unterstützt das Immunsystem, reguliert die Flüssigkeit zwischen den Zellen und transportiert Fette aus der Nahrung. Mit Kräutern können wir den natürlichen Lymphfluss stärken und somit zum Beispiel den Transport von Flüssigkeit aus den Beinen. 

Wir verwenden Kräuter ausschließlih in sehr hochwertiger Krauterie-Qualität!

Lymphsystem

Natürlichen Lymphfluss mit Kräutern stärken

Futter für die Pferde-Lymphe und den natürlichen Transport von Flüssigkeit aus den Beinen sind u.a. folgende Pflanzen:

  • Ackerschachtelhalm
  • Brennnessel
  • Kurkuma
  • Heublumen
  • Labkraut
  • Ginkgo
  • Weißdorn

Da kein Kraut dauerhaft gefüttert werden sollte, kann die o.g. Liste nach Inhaltsstoffen zweigeteilt werden und im phasenweisen Wechsel gefüttert werden. Zum Beispiel 6 Wochen lang Ackerschachtelhalm, Brennessel und Kurkuma; dann die nächsten 6 Wochen Heublumen, Labkraut, Ginkgo und Weißdorn. So setzt man immer wieder einen neuen Ernährungsimpuls und simuliert den natürlichen Wechsel der Pflanzenaufnahme in freier Wildbahn.

 

Kräuter für die Lymphknoten

Die Lymphknoten des Pferdes können wir bei Bedarf mit folgenden Kräutern füttern:

  • Knoblauch
  • Kapuzinerkresse
  • Purpursonnenhut
  • Hagebutten
  • Brunnenkresse
  • sowie alle o.g. Kräuter 

Kombinieren Sie bitte nicht gleich wild drauf los, sondern lassen Sie sich lieber von unseren Fütterungsberatern beraten. Nicht alle Pflanzen sollte man gleichzeitig füttern und vor allem nicht dauerhaft, sondern je nach Ernährungsbedarf und Jahreszeit. Wir beraten Sie gern.

 

Das Lymphsystem des Pferdes stärken

Um die wesentlichen Aufgaben des Lymphsystems bei Ihren Aufgaben zu unterstützen, sind neben der richtigen Fütterung mit Kräutern auch folgende Kriterien wichtig:

1. Artgerechte Fütterung

Wie jeder Bestandteil des Körpers ist auch das Lymphsystem auf eine gute und artgerechte Ernährung angewiesen. Für das Lymphsystem bedeutet das vor allem: Die Vermeidung von zu vielen Säuren aus der Nahrung. Bei einer Fütterung auf Heubasis mit Zugabe von Kräutern und ggf. Mineralstoffen kann ein Zuviel an Säuren gar nicht entstehen. Tauscht man aber bereits Heu durch Heulage (auch ganz trockene) oder sogar Silage aus, ist bereits ein sehr großer Säurenüberschuss in der Ernährung vorhanden. Vermeiden sollten Sie darum alle säurebildenden Futtermittel wie Heulage/Silage, zuckerhaltige Müslis, konzentrierte Futtermittel mit viel Energie auf wenig Rohfaser wie zB Getreide.

2. Viel Bewegung

Bewegung ist das A und O für ein gut funktionierendes Lymphsystem Ihres Pferdes. Denken wir an die Natur: Dort bewegen sich Pferde mindestens 16 Stunden langsam fort. Auf diese 16 Stunden ist der ganze Pferdekörper eingerichtet und so auch der Lymphfluss bzw. das Lymphsystem des Pferdes. Denn der Lymphfluss geschieht nicht von allein, er wird durch das Herz angeregt, und dieses wiederum durch Bewegung. Darum laufen bei vielen Pferden, die in der Box stehen, über Nacht die Beine leicht an, denn der Pferdekörper ist nicht zum Stehen konzipiert.

 3. Pferde massieren

Pferden liegen Massagen selbstverständlich ebenso wie wir. Zusätzlich stärken Massagen die Bindung zwischen Mensch und Pferd. Doch auch und vor allem für das Lymphsystem sind kräftige Massagen in kreisenden Bewegungen großartig.

4. Viel trinken

Auch Pferde sollten ausreichend viel trinken ihrem Lymphsystem zur Liebe. Leider werden in den meisten Ställen vor allem Selbsttränken verbaut, welche die Aufnahme von ausreichend Wasser eher behindern als verbessern. Studien haben gezeigt, dass Pferde aus stehenden Gewässern wesentlich mehr trinken als mit Selbsttränken. Die Wasseraufnahme lässt sich darum wunderbar steigern, indem man dem Pferd einen großen Bottich frisches Wasser täglich anbietet. („Frisch“ ist bei Pferden sehr wichtig, denn sie haben einen unglaublichen guten Sinn für die Wasserqualität. Darum sollte das Wasser auch nie in direkter Nähe zu Kot- und Urinplätzen stehen, da sich der Ammoniak mit dem Wasser verbindet und zusammen reagiert.) Die Wasseraufnahme steigern können wir zusätzlich durch das Wässern des Heus und durch die Fütterung von nassen Heucobs.