Zusatzfutter zur natürlichen Stärkung von Cortisol- & ACTH-Balance

Kräuter für die hormonelle Komponente von Stoffwechsel, Fellwechsel, Immunsystem etc.

Der Pferdekörper ist immer um Balance bemüht. So auch der Hormonhaushalt und der Stoffwechsel des Pferdes: Die körpereigenen Hormone Cortisol und ACTH in Verdingung mit Dopamin sind fein aufeinander abgestimmt und agieren in perfekter Balance. Diese körpereigenen Fähigkeiten zur Harmonie können wir mit Kräutern unterstützen. 

Unsere Stoffwechsel Kräuter No. 2 zum Beispiel

  • stärken den natürlichen Hormonhaushalt
  • den Fellwechsel
  • den Stoffwechsel & die Leber
  • die Magen-Darm-Flora
  • stärken die Huflederhaut und
  • enthalten wichtige, natürliche Nährstoffe wie zum Beispiel Chrom

Wir verwenden Kräuter ausschließlich in sehr hochwertiger Krauterie-Qualität!

Cortisolspiegel

Den natürlichen Hormonhaushalt & Stoffwechsel des Pferdes mit Kräutern stärken:

Mit der Fütterung von Kräutern können wir den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und damit die natürliche Balance von Cortisol, ACTH und Dopamin bei unseren Pferden stärken. Hierzu sind folgende Kräuter geeignet, die in einer fachlich sinnvollen und aufeinander abgestimmten Mischung vom Experten kombiniert werden sollten:

  • Mönchspfeffer
  • Purpusonnenhut, Taigawurzel, Zistrose etc.
  • Hagebutten
  • Brunnenkresse
  • Brennessel, Birkenblätter oder Goldrute
  • Mariendistel, Artischocke, Kukuma, Enzian oder Schafgarbe
  • Ginkgo und Weißdorn
  • Gänseblümchen
  • Usw.

Chromhaltige Pflanzen:

  • Heidelbeerblätter (Achtung: Pyrrolizidinalkaloide)
  • Hirtentäschelkraut (Achtung: Pyrrolizidinalkaloide)
  • Artischockenblätter
  • Bockshornklee (Achtung: Proteinmenge)
  • Brennessel
  • Kresse
  • Bierhefe (Achtung: Proteinmenge, schlecht verträglich)
  • Spirulina / Chlorella Alge (Achtung: Proteinmenge; realtiv gut verträglich)

Pflanzen mit Pyrrolizidinalkaloiden werden kaum mehr verfüttert, da diese im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Darum raten wir von der Fütterung von Heidelbeerblättern und Hirtentäschelkraut ab. Bockshornklee wird sehr gerne zur natürlichen Stärkung des Hormonhaushalts und des Stoffwechsels gefüttert, allerdings ist auch hierbei zu bedenken, dass die Pflanze ebenso Alkaloide enthält (inwieweit diese relevant sind, ist umstritten) und zum anderen eine ganze Menge Protein (23 g auf 100 g Bockshornklee). Das geht zwar noch wesentlich stärker (siehe Bierhefe und Mikroalgen mit etwa 70 % Protein), aber bei einem Lebewesen, welches auf karge Nahrung evolutionär spezialisiert ist und gerade in Hinsicht auf einen gut funktionierenden Stoffwechsel ist die Proteinmenge nicht unerheblich und sollte in die Fütterungsüberlegungen mit einbezogen werden.

Unserer Erfahrung nach, wird das Protein auch sehr unterschiedlich gut vertragen – je nachdem, in welcher Verdingung diese vorliegen: So scheinen die sogar recht hohen Proteinmengen in den Mikroalgen Spirulina und Chlorella deutlich besser vertragen zu werden (auch in Hinsicht auf den Stoffwechsel) als die Proteinmengen der Bierhefe und des Bockshornklees.

Es ist also immer sehr wichtig, sich nicht nur einen Inhaltsstoff des gewünschten Futtermittels anzusehen und das Futtermittel nach diesem auszusuchen, sondern sich über alle Inhaltsstoffe und deren Für und Wider für die Fütterung schlau zu machen und in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Manchmal lässt sich der gewünschte Inhaltsstoff in einem anderen Kraut oder einem anderen Naturstoff in deutlich günstigerer Kombination finden.

Kräuterfütterung in Hinsicht auf Cortisol & ACTH

Um die natürliche Balance dieser beiden Hormone im Gesamtkonzept zu stärken, ist ein sehr ganzheitliches Fütterungskonzept angesagt, da beide einen großen Einfluss auf die unterschiedlichsten Körpersysteme haben: Immunsystem, Stoffwechsel, Ausleitung usw. Es sollten also auch Pflanzen gefüttert werden, welche alle diese Systeme außerdem stärken. Also neben Mönchspfeffer, welcher die natürliche Hormonbalance im Pferdekörper stärken kann, ist es also auch sinnvoll Kräuter zur Stärkung des natürlichen Immunsystems zu füttern wie Purpursonnenhut (Echinacea), Zistrose, Taigawurzel, Hagebutten usw. Pflanzen, welche die natürlichen Stoffwechselfunktionen unterstützen wie zB Gänseblümchen sind immer auch einen Futterzusatz wert so wie alle Leber- & Nierenstärkenden Kräuter (Brennessel, Birke, Goldrute, Mariendistel, Artischocke, Schafgarbe. Hierbei kann man gleich zusätzlich den Chromgehalt bestimmter Pflanzen nutzen wie z.B. bei Artischocke und Brennessel. Besonders viele Aminosären finden sich in der Spirulina Alge. Besonders viele Mineralstoffe und Vitamine (u.a. Zink) finden sich in Brunnenkresse.