Zusatzfutter bei Arthrose & Arthriris Ihres Pferdes

Pferdekräuter & Öle sind hilfreiche Unterstützer bei Arthrose

Arthrose & Arthritis beim Pferd von allen Seiten angehen:

  • Kräutermischungen zum Wechseln für immer neue Impulse bei Langzeitgabe
    (Gelenk Kräuter stark & No. 1 und No. 2)
  • Leinöl mit wertvollen Omega 3-Fettsäuren (BA-Öl)
  • Äußere Anwendungen (BA Paste, Kräuter Auflagen No. 1 und 2)
  • Kräuter-Zusatzfutter für magenempfindliche Pferde (Gelenk Kräuter spezial)

Die Gelenk Kräuter unterstützen die natürlichen Körperfunktionen:

  • der Entzündungshemmung
  • der Verlangsamung chronischer Prozesse
  • der Stoffwechsel-Entlastung & Ausleitung
  • der Beweglichkeit und Schmerzminderung

Wir verwenden Kräuter in Arzneibuch-Qualität!

Arthrose & Arthritis

"Viele Wege führen nach Rom", heißt es. Im Falle einer Arthrose beim Pferd lautet die Devise: Nehmen Sie so viele Wege wie möglich. Denn erst die Kombination verschiedener Bausteine macht die Arthrose-Behandlung beim Pferd erfolgreicher.

Natürlich ist darauf zu achten, dass diese einzelnen Bausteine sich nicht gegenseitig behindern: So ist z.B. eine gleichzeitige Gabe von Homöopathika und Kräutern meist rausgeworfenes Geld, da viele Homöopathika durch Kräuter antidotiert (also ausgelöscht) werden. Dennoch ist der Gedanke richtig - wenn man die verschiedenen Behandlungsmethoden als Impuls begreift und nicht als Dauerbrenner. So können Sie also durchaus eine Kräuter-Kur geben und anschließend mit Homöopathie arbeiten, bevor sie etwas ganz anderes ausprobieren. Je mehr unterschiedliche Impulse bei Arthrose des Pferdes, desto besser.

Der Vorteil an Kräutern ist, dass sie untereinander vielfach kombinierbar sind (was in der Homöopathie nicht möglich ist). So ist es möglich, mit verschiedenen Kräutern und Zugabe eines Öls diverse unterschiedliche Impulse gleichzeitig zu setzen: Die Arthrose Ihres Pferdes wird so von vielen verschiedenen Seiten attakiert, anstatt nur von einer. Und damit kein Gewöhnungseffekt eintritt, bieten wir Ihnen Produkte zum Wechseln an. Und da besonders bei Arthrose-Pferden ein guter Stoffwechsel äußerst wichtig ist, empfehlen wir Ihnen zusätzlich 2x im Jahr eine Stoffwechselkur - am besten im Frühjahr und Herbst.

Übrigens: Unsere "Gelenk Kräuter" sind nicht nur für die Gelenke gedacht. Sie sind ebenso für alle anderen Arthrose beim Pferd einsetzbar - es passte nur nicht mehr auf die Packung ;)

Außerdem ist die Zuführung von ausreichend Omega-3-Fettsäuren für Arthrose-Pferde oftmals sehr hilfreich. Omega 3 Fettsäuren sind in unserem BA Öl enthalten.


Arthrose beim Pferd richtig behandeln

Die richtige Behandlung der Arthrose beim Pferd ist nicht einfach. Arthrose ist eine chronische, fortschreitende und meist äußerst schwierige Erkrankung, die von vielen verschiedenen Faktoren ausgelöst wird. Wenn Ihr Pferd also an Arthrose erkrankt ist, macht es durchaus Sinn, auf Ursachensuche zu gehen. Denn wenn man die Ursache kennt, ist oftmals schon viel geholfen. Mögliche Arthrose-Ursachen beim Pferd können zum Beispiel folgende sein: Fehlstellungen der Gliedmaßen, schlechte Stoffwechsel-Situation, unausgewogener Mineralstoffhaushalt, fehlendes Säure-Basen-Gleichgewicht, einseitige Belastung oder Überlastung durch die Nutzung des Pferdes als Sports- oder Arbeitsgerät, alte Verletzungen, Untugenden etc.

Je nachdem wo die Ursache für die Arthrose des Pferdes liegt, kann in diesem speziellen Bereich auch gegengesteuert bzw. vorgebeugt werden:

Fehlstellungen können gerade bei jungen Pferden noch gut mit einem entsprechenden orthopädischen Beschlag behoben werden. Diese Investition zu tätigen, lohnt sich langfristig alle Mal! Denn gerade Fehlstellung führen zu Überlastungen bestimmter Gelenkabschnitte (aber auch des Sehnengewebes und der Bänder wie z.B. bei Hyperextension). Und wo Überlastung ist, erscheint irgendwann leider auch gern Arthrose beim Pferd. Als Beispiel: Pferde, deren Hinterhand "kuhhessig" gebaut ist (also Ballen sind zueinander und Zehen voneinander weg gedreht) belasten bei jedem Schritt, ja sogar im Stand immer einen Abschnitt der inneren Seite des Sprunggelenks vermehrt. Das kann schon bei jungen Pferden früh zu Spat, also der Arthrose des Sprunggelenks führen. Außerdem führt die Drehung der Zehe nach außen zu einer starken Belastung der Sehnen und des Fesselträgers im Bereich des Fesselgelenks. Diese Zug, besonders am Ansatz des Fesselgelenks kann dann auch noch zusätzlich zu arthrotischen Veränderungen des Fesselgelenks führen. Kurz: Eine Fehlstellung kann Ihrem Pferd so viele Probleme bereiten (nur eines davon ist Arthrose), dass sich ein schnelles "Eingreifen in die Anatomie" durchaus lohnen kann.

Eine schlechte Stoffwechsel-Situation führt zur Ablagerung von Stoffwechselgiften und  "-schlacken" in das Gewebe des Pferdes, was zu Minderdurchblutung und damit zur Begünstigung von Entzündungen führen kann, welche wiederum, wenn sie chronisch werden, für die Entstehtung einer Arthrose beim Pferd verantwortlich sein können. Darum wird in der Naturheilkunde bei rheumatischen Erkrankungen wie Arthrose immer eine Aktivierung und Verbesserung des Stoffwechsels anvisiert und eine Stoffwechsel- bzw. Entgiftugskur 2 x im Jahr (idealerweise im Frühjahr und im Herbst) empfohlen. So können sich die "Schlacken" gar nicht erst im Gewebe anlagern - und auch bei bestehender Arthrose wird das Gewebe durch eine solche Entgiftungskur regelmäßig entlastet. Es ist oftmals geradezu erstaunlich, wie toll Arthrose-Pferde auf Stoffwechsel- und Entgiftungskräuter reagieren!

Ein ungünstiger Säure-Basen-Haushalt ist eng mit der Stoffwechselsituation verknüpft - um genau zu sein, bildet er eine der Vorstufen. Denn ist z.B. der Verdauungstrakt übersäuert, greift die Säure die Magen-Darm-Schleimhäute an und macht diese durchlässig für "Giftstoffe", die dann in den Organismus eindringen können. Diese Gifte belasten die Entgiftungsorgane und den Stoffwechsel. Und das Ganze landet dann u.a. wieder im Gewebe und bei der Arthrose. Darum ist bei Arthrose des Pferdes immer auch der Säure-Basen-Haushalt im Blick zu behalten. Dieser kann verbessert werden durch die Herabsetzung von Stress und das Ausschalten von Stressfaktoren (denn Stress übersäuert) sowie das richtige Futter (keine leicht verdaulichen Kohlenhydrate wie Kraftfutter, statt dessen rohfaserreiches energiearmes Futter wie Heu; keine säurebildenden Futterarten wie Silage), ein gut funktionierendes Gebiss und das richtige Training (viele Schrittpausen beim Reiten). Bittere Pflanzen wie die in unseren Magen Darm Kräutern spezial helfem einen übersäuertem Organismus wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Alte Verletzungen können auch zu Arthrose beim Pferd führen. Nämlich dann, wenn sich über einem geprellten oder leicht verletzten Knochen Verkalkungen bilden, welche die Beweglichkeit einschränken. Einige Pferde haben derartige Verkalkungen im Genick (entweder durch falsche Verwendung von Ausbindern, Schlaufzügeln etc. oder auch durch Anstoßen des Kopfes an niedrige Decken wie z.B. in der Box oder auf dem Hänger und drittens auch durch zurückwerfen am festgebundenen Halfter.  Das Wissen um diese alte Verletzung, die vielleicht zur Arthrose beim Pferd geworden ist, macht diese nicht ungeschehen. Aber Sie wissen dann, wo ein Problembereich sitzt, den Sie dann entsprechend schonen und behandeln können. Gerade im Genick hilft es vielen Pferden dort regelmäßig die Durchblutung durch Wärme zu fördern. Hierfür können Sie unsere Kräuter Auflagen oder den Genickschoner z.B. von Back on Track verwenden.

Auf die gleiche Weise können auch Untugenden zu Arthrose beim Pferd führen, weil diese entweder zu Überlastungen bestimmter Körperbereiche oder Verletzungen durch unkontrollierte Bewegungen (wie z.B. bei Headshaking) führen. Diese Ursache der Arthrose lässt sich dann nur durch die Behandlung der Untugend beseitigen. (Kurzer Exkurs: Bei der Behandlung von Untugenden helfen meist nur radikale Haltungsänderungen und eine Verhaltenstherapie. Erst als allerletzte Maßnahme sollten die Handlung blockierende Hilfsmittel angesehen werden, weil diese dem Pferd durchaus noch mehr Unbehagen bereiten können, es dieses aber nicht mehr durch seine alte Untugend kanalisieren kann und sich nun andere, schlimmere Auswege suchen wird).