Kräuter bei Sarkoiden und Warzen

Unsere Pflanzenmischungen & Öle unterstützen Ihr Pferd von innen & außen

Unsere Strategien zur Unterstützung Ihres Pferdes bei Sarkoiden & Warzen:

  • speziell bei Sarkoiden innerlich:
    Gewebe Kräuter No. 2 (+ Haut- und Stoffwechsel Öl)
  • äußerlich bei Sarkoiden:
    belaVet oder Gewebe Kräuter No. 2 äußerlich für Selbermacher (+ Haut Pflege Öl)

Wir verwenden Kräuter in Arzneibuch-Qualität!

Sarkoid | Warzen

Infos zum Equinen Sarkoid:

Das Equine Sarkoid ist ein meist Hauttumor, der nicht zu Metastasen führt (semimaligne), wird er chirurgisch oder durch ätzende Salben entfernt, kommt er aber gern wieder (rezidivierend) - an anderer oder sogar an gleichr Stelle. Ausgelöst wird das Sarkoid beim Pferd durch ein Rindervirus: das Bovine Papillomvirus (BPV). Eine Vererbbarkeit (genetische Disposition) wird außerdem als Ursache vermutet.

Das Sarkoid kann sehr verschiedene Formen annehmen - für jede dieser Formen gibt es eine eigene Bezeichung:

1. okkultes Sarkoid: oft haarlos, leicht knotig, wenig erhoben (leichte Form)
2. verruköses Sarkoid: sieht aus wie eine Warze, erhoben & verhornt (leichte Form)
3. noduläres Sarkoid: Knoten unter der intakten Haut, meist haarlos
4. fibroblastisches Sarkoid: blumenkohlartig, offen, nässend
5. gemischtes Sarkoid: 2, 3 und 4 zusammen
6. malevolentes Sarkoid: das Sarkoid infiziert andere Hautstellen und breitet sich entlang der Lymphbahnen aus

Wird ein Sarkoid chirurgisch entfernt oder mit einer ätzenden Hautcreme verkleinert, und kommt es dann wieder, ist die Form meist schlimmer als vorher. Darum empfehlen manche Tierärzte weder das Sarkoid zu entfernen noch ätzende Cremes zu verwenden.

 

Behandlung des Sarkoids beim Pferd:

Schulmedizinisch stehen folgende Behandlungsmöglichkeitem beim Equinen Sarkoid zur Debatte: Chirurgische Entfernung, Chemotherapie, Impfung mit Bacillus Calmette-Guérin, einem Impfstoff gegen Tuberkulose und neuerdings auch eine Strahlentherapie, welche unter diesen Mitteln die größten Erfolgsaussichten hat.

Homöopathisch wird gern Thuja, sowohl äußerlich als auch innerlich eingesetzt.

Die Pflanzenheilkunde konzentriert sich meist auf die Stärkung des Immunsystems, die Stärkung der Haut, die Entgiftung und einen gut funktionierenden Stoffwechsel.

Außerdem sind Ernährung und Haltung zu optimieren. Keine säurenbildenden Futtermittel (also alle mit viel Stärke und Zucker wie Getreide, Silage / Heulage, Leckerli, Müslis mit Melasse, Kleie etc. Zuckerrübenschnitzel, Bierhefe etc.), dafür Heu aus Heunetzen als Hauptnahrungsquelle, keine Futterpausen länger als 3 bis maximal 5 Stunden, ausreichend Wasseraufnahme. Die Haltung sollte reich an Bewegung und arm an Stress sein.

 

Äußerliche Pflege des Equinen Sarkoids:

Da ein Virus, der den Körper befällt, Auslöser für das Sarkoid beim Pferd ist, erscheint eine äußere Behandlung höchstens als zusätzliche Unterstützung, sollte aber nicht die alleinige Lösung sein. Viele Pferdehalter gehen einen sehr langen und harten Weg in dem Versuch, dem Sarkoid von außen durch Tinkturen, Cremes, Salben etc Herr zu werden.

Diese "Schmiererei" ist nicht nur anstregend und für das Pferd durchaus auch manchmal schmerzhaft, sie birgt auch eine wesentliche Gefahr: Nämlich den Erreger weiter zu verteilen und dem Virus bei seiner Ausbreitung auch noch behilflich zu sein - gerade wenn das Sarkoid bereits offen ist.

Wir sind grundsätzlich gegen ätzende Cremes und Salben, da diese das Problem meist noch schlimmer machen, zu offenen Wunden und Schmerzen führen und im Endeffekt keinen durchschlagenden Erfolg bieten. Probieren Sie es lieber mit einer Kombination aus innerer Behandlung und sanften Mitteln für außen: Thuja Tinkturen, Johanniskrautöl (NUR bei geschlossenen Sarkoiden!), Schwarzem Tee (bei nässenden Sarkoiden) und allen Dingen, die einen sauren ph-Wert auf der Haut erzeugen (diesen "mögen" die Viren nicht) oder Giftstoffe abtransportieren wie z.B. Heilerde.

Ein guter Versuch ist auf jeden Fall das 3x tägliche vorsichtige Auftragen von Eichenrinden-Tinktur, da Eichenrinde äußerlich angewendet, virustatisch wirken soll! Die Tinktur ist gar nicht so schwer herzustellen: Eichenrinde als Pulver kaufen oder selbst fein mahlen (bekommen Sie bei uns unter Einzelkräuter), in einer Mischung 1: 10 mit 55- bis 70 %igem Alkohol mischen, und 2 Wochen an einem warmen und hellen Platz stehen lassen (täglich durchschütteln). Diese Tinktur kann auch mit anderen Pflanzen wie Kapuzinerkresse & Knoblauch gemischt werden. Wir haben auch eine fertige Mischung als Grundlage zur Herstellung einer Tinktur bei uns im Shop.

Althergebrachte Hausrezepte zur äußerlichen Behandlung, die nicht viel Schaden anrichten können, solange Sie penibel darauf achten, die Infektion nicht weiter zu tragen sind: der Saft des Löwenzahns, Knoblauch, Kapuzinerkresse etc.