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Warum es wichtig ist, Pferde artgerecht zu füttern

Jeden Tag berate ich liebe Kunden am Telefon, deren Pferde unter Stoffwechselerkrankungen (wie Hufrehe, EMS, PSSM), Verdauungsstörungen & Koliken, angelaufenen Beinen, Hautproblemen und Allergien leiden. Und jeden Tag erkläre ich den Zusammenhang zwischen nicht-artgerechter Fütterung und genau diesen gesundheitlichen Problemen. Diese Zusammenhänge zu erkennen und zu akzeptieren, fällt manchen Pferdefreunden schwer – bläut uns die Futtermittelindustrie doch seit Jahrzehnten etwas anderes ein. Es wird also Zeit, im Sinne des Pferdes, ein Zeichen zu setzen. Für mehr artgerechte Fütterung und für die Gesundheit dieser großartigen Wesen!

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Leinsamen: Das Problem mit der Blausäure

In einer beachtlichen Menge und Häufigkeit geistert die Meinung durchs Netz, dass Leinsamen aufgrund der vorhandenen Blausäure giftig seien. Zumindest seien diese mindestens 20 Minuten lang abzukochen, damit die Blausäure verschwinde.
Diese Fehlinformation hält sich ebenso hartnäckig wie die, dass Knoblauch für Pferde und Hunde per se giftig sei. In beiden Fällen werden einzelne Fakten aus dem Zusammenhang gerissen oder Studien falsch gedeutet – und wie immer wird einer der wichtigsten Aspekte aller Stoffe auf dieser Erde vergessen: Die Menge macht das Gift. In großen Mengen ist sogar Wasser tödlich.

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Mineralfutter / BARF Zusatz aus Kräutern?

Eine Zeit lang wurde unseren Haustieren fleißig Vitamin- und Mineralstoffpräparate zugefüttert. Doch inzwischen beginnen Menschen nicht nur die eignen Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen und machen sich Sorgen über all die Zusatzstoffen in industriell hergestellten Nahrungsmitteln, sie beginnen auch die Fütterung der eigenen Tiere zu verändern. Bio, vegan, frei von… ist heute wichtiger denn je geworden und zeigen, dass in vielen Menschenköpfen ein Wandel passiert ist. „Zurück zur Natur“ wird in unserer Zeit wieder wichtiger. Zum Glück!

Natürlich liegt dann auch die Überlegung nahe, den Tieren das Angebot an Nährstoffen, welches sie benötigen, über natürliche Quellen zukommen zu lassen. Und so begann auch bei uns die vermehrte Nachfrage nach Vitamin- und Mineralstoffmischungen aus Kräutern. Aber ist das wirklich eine so gute Idee?

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Vorsicht bei Kräutern im Tierfutter

Viele Besitzer von Katzen, Hunden und Pferden geben gern mehr Geld aus für eine hochwertige und gesunde Ernährung Ihres Lieblings. Es ist schön, wenn sich Menschen Gedanken um das Wohlergehen Ihres Tieres machen! Schade nur, dass die Futtermittelindustrie gerade bei Premium und High End Tierfutter hieraus ihre ganz eigenen Schlüsse zieht – die manchmal mit dem Wohlergehen des Tieres nicht mehr viel zu tun haben.

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Reihe „Giftpflanzen“ Teil 1: Gibt es giftige Kräuter?

„Sind manche Kräuter giftig?“ Diese Frage wird mir in meinem Alltag immer mal wieder gestellt. Das zeigt mir, wie verunsichert manche Pferde-, Hunde- und Katzenhalter sind. Kein Wunder! Kursieren doch in Foren die wildesten Gerüchte. Hinzu kommt, dass altes Wissen verloren gegangen ist und neues auch mal falsch interpretiert wird. Und mancher Händler schürt diese Ängste, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Grund genug also, die Reihe „Giftpflanzen“ ins Leben zu rufen, und ein wenig über die Giftigkeit und die Ungiftigkeit von Pflanzen zu informieren.

Heute geht es allgemein um die Frage, was giftig ist und ob Kräuter giftig sein können. 

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Wenn Tiere sich kratzen…

… dann wird es für den Menschen meist kompliziert: Wieso kratzt mein Pferd sich die Schweifrübe oder die Mähne oder der Hund sich die Ohren oder die Pfoten? Warum leckt sich meine Katze so sehr am Bauch, dass die Haare ausgehen und die Haut gereizt reagiert? Und vor allem: Was tun? Kräuter können die natürliche Balance der Haut stärken. Welche Sie füttern oder als Pflege verwenden können, hängt aber sehr von der Tierart ab. 

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Kräuter gegen Juckreiz bei Pferden, Hunden & Katzen: innerlich & äußerlich

Das Thema Pruritus, zu deutsch Juckreiz, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Dauerbrenner“. Wenn Pferde sich die Schweifrübe oder die Mähne komplett kahl scheuern, Hunde die Ohren oder Pfoten blutig kratzen und Katzen ein Leckekzem entwickeln, ist meist guter Rat teuer… und oftmals schwer zu finden. Doch Kräuter können helfen. Dennoch gibt es kein klassisches Juckreiz-Kraut. Welche Pflanze bei Juckreiz von Pferden, Hunden und Katzen verwendet werden kann, hängt nicht nur von der Tierart ab, sondern auch von den Begleitumständen und natürlich den Ursachen.

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Ist Knoblauch für Pferde giftig?

Jahrzehntelang haben viele ihren Pferden Knoblauch gefüttert, um die Insekten fern zu halten, und einige, weil sie um die heilenden Eigenschaften des Knoblauchs wissen (Magen Darm Flora, Hefepilzinfektion, infektiöse Hautleiden, EMS und Diabetes & allgemeines Wohlbefinden). Seit einiger Zeit kursiert aber unter Pferdehaltern das Gerücht, dass Knoblauch für Pferde giftig oder zumindest nicht gut verträglich sei. Und nun sind irgendwie alle verunsichert. Aber auch zu Recht?

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Eine Lanze für einen Tiger

Vor genau 10 Jahren endete die Karriere des berühmten Magier-Duos Siegfried & Roy vor den Augen der Öffentlichkeit: Roy Horn wurde auf der Bühne von seinem Tiger Montecore schwer verletzt. Als „Tiger-Attacke“ ging der Vorfall um die Welt und in die Geschichte ein. Ein Fest für die Medien.
Doch was hier sofort und unreflektiert als „Menschenschlachtung“ stigmatisiert wurde, erscheint bei genauerem Hinsehen als tragisches Missverständnis.

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Warum viele Kräuter für Katzen giftig sind und welche nicht

Leider werden Empfehlungen für Menschen oftmals gedankenlos auf Tiere übertragen, anstatt sich klar zu machen, dass sich die Organismen von Menschen und bestimmten Tierarten gerade in Sachen Stoffwechsel und Verdauungsapparat zum Teil eklatant unterscheiden. Besonders schlimm ist die Übertragung vom Menschen auf die Katze! Katzen haben einen anderen Stoffwechsel als wir Menschen – was wir als „Allesfresser“ verdauen können, ist für reine Carnivoren wie die Katze oftmals nicht verträglich oder sogar giftig. So auch viele Kräuter. Da selbst die Ratgeber-Literatur hier große Fehler macht, ist leider auf nicht viel Verlass – nur auf sich selbst mit dem entsprechenden Hintergrundwissen.

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