Titelbild: Kräuter für den Fellwechsel im Frühling

28. Februar 2017

Kräuter für den Fellwechsel im Frühling

Während der Körper im Winter Nährstoffe speichert und sich „abdichtet“ gegen äußere Einflüsse und Witterungsbedingungen, möchte er im Frühling einfach nur loslassen. Sobald die Tage länger und wärmer werden und sich die ersten Frühblüher zeigen, beginnt der Körper damit, die angestauten Schlacken des Winters ebenso abzustoßen wie das Winterfell - meist gehen diese beiden Prozesse Hand in Hand. Das ist für den Körper eine große Kraftanstrengung. Und haben sich besonders viele Giftstoffe angesammelt, gelingt es manchem Tier auch gar nicht - Zu erkennen daran, dass der Fellwechsel ewig zu dauern scheint, das Fell dabei stumpf und/oder schuppig wird, das Immunsystem runter geht, die Beine anlaufen, die Lymphdrüsen anschwellen usw. 

Entgiftung & Fellwechsel unterstützen mit:


Stoffwechsel Kräutern für Pferde dazu Hagebutten

Stoffwechsel Kräutern für Hunde dazu Hagebutten

Stoffwechsel Kräutern für Katzen

 

Tiere sammeln inzwischen schon fast genauso viele Giftstoffe an wie wir Menschen. Schließlich leben sie in einer vom Menschen dominierten Welt voller Umweltgifte. Je natürlicher ein Tier leben kann, desto geringer die Ansammlung von Giftstoffen. Diese Stoffwechselendprodukte lagern sich in den Zellen, im Gewebe und in den Organen an, was zu einer schlechteren Versorgung der entsprechenden Strukturen führt. Darum kann das Fell auch schlechter abgestoßen werden, weil der ganze Prozess gestört ist. 

Insofern ist eine Entgiftungskur im Frühjahr nicht nur etwas, was der Natur entgegen kommt und die ganz natürlichen Prozesse unterstützt - sie hilft auch gleichzeitig dem Fellwechsel. Weiterhin führt diese Unterstützung dazu, dass der Körper nicht so viele Kraftreserven in das Loslassen investieren muss, was wiederum dem Immunsystem und dem allgemeinen Wohlbefinden entgegen kommt. 

Da wir Menschen meist wesentlich stärker belastet sind, schon allein durch den unnatürlichen Stress, dem unser Körper weite Teile des Tages ausgesetzt ist (neben fehlender Bewegung und „nicht-artgerechtem Futter“), müssen wir in der Regel weit vorsichtiger entgiften als unsere Tiere. Bei uns macht es oftmals Sinn (und eliminiert die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen) mit einer passiven Entgiftung zu beginnen: Basenbäder (Vollbäder und Fussbäder, max 39 Grad, 45 Minuten am Stück, so oft wie möglich), Basensalze innerlich und Darmspülungen über 3 bis 5 Wochen entgiften das Gewebe und den Darm bereits so stark, dass die Wirkung schon enorm ist! Wer im Anschluss dann mit einer aktiven Entgiftung beginnt (Anregung der Entgiftungsorgane via Pflanzen und Algen) wird sich fühlen wie neugeboren. Ich kann das nur jedem zwei Mal im Jahr empfehlen. Denn die Einlagerung von Giftstoffen produziert so viele chronische Krankheiten, dass sogar diese langfristig verbessert oder sogar geheilt werden können. Wer das einmal erlebt hat, versteht, wie viel Gutes wir unseren Tieren tun, wenn wir ihnen im Frühjahr und im Herbst eine Entgiftungskur gönnen. 

Wer weiss, dass sein Tier besonders stark mit Schlacken und Giftstoffen belastet ist, zB aufgrund einer chronischen Verdauungsstörung (verschobene Darmflora, leaky gut syndrom), der Aufnahme von Giftstoffen, sehr vielen Medikamenten etc., der sollte vorsichtiger vorgehen. Alle anderen können ganz normal mit den Stoffwechsel Kräutern und Hagebutten starten, sobald der Fellwechsel beginnt. 


Plan für eine besonders vorsichtige Entgiftung bei sehr belasteten Tieren:

  1. Wickel mit in Wasser gelösten Basensalzen (an den Pfoten, Hufe, in der Lebergegend bzw. am erkrankten Körperteil, 3/4 Stunde dran lassen, immer drauf achten, dass der Wickel noch nass ist!, drüber eine wärmende Auflage wickeln), 2 Wochen lang
  2. Stoffwechsel Kräuter als dünnen Tee zubereiten und 1 Woche lang unter das Futter oder Trinkwasser mischen. 
  3. wie 2., aber jetzt eine Woche lang sehr starken Tee nehmen
  4. die ganzen getrockneten Kräuter in der Mindestportionierung unter das Futter mischen, etwa 1 Woche lang
  5. Langsam zur vollen Portion steigern
  6. Die Kräuter als Sud zubereiten und füttern

Wichtig!

Alle Wesen, die entgiften, sollten in dieser Zeit besonders viel trinken! Tiere, die noch relativ natürlich leben, tun dies automatisch, da die Zellen melden, wenn mehr Wasser ausgeschleust wird als die aufnehmen (Osmose) - dieses Nervensignal für dann zu Durst und die Tiere trinken mehr. Die Natur hat das schon alles perfekt eingerichtet!

Das funktioniert allerdings nicht mehr, wenn der Körper bereits sehr aus dem Gleichgewicht ist und sich an seinen stagnierenden Zustand gewöhnt hat bzw. energetisch auf Sparflamme läuft. Wir Menschen können uns dann dazu zwingen, mehr zu trinken. Die Tiere müssen wir das Trinken dann ein bisschen schmackhaft machen: zB indem wir ihnen Futter mit deutlich höherem Wasseranteil anbieten (Heucobs, getauchtes Heu bei Pferden und Nassfutter mit etwas zusätzlichem Wasser bei Hunden und Katzen). Zusätzliche zur Selbsttränke Bottiche mit stehendem Wasser für Pferde aufstellen (Studien zeigen, dass Pferde aus stehenden Gewässern wesentlich mehr trinken als aus Selbsttränken), Hunden und Katzen Trinkbrunnen aufstellen und zusätzliche Wasserspender und die Wasserqualität zB mit Emiko Keramik Pipes verbessern. 


Kräuter zum Entgiften und für den Fellwechsel gibt es hier:

Stoffwechsel Kräuter für Pferde dazu Hagebutten

Stoffwechsel Kräuter für Hunde dazu Hagebutten

Stoffwechsel Kräuter für Katzen

Tee für Menschen

 

Kommen Sie gut in den Frühling!

 

Herzlichst!

Ihre Herdis Hiller

 

copyright Bild: Tjasam istockphoto.com

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