Sorgen einfach loslassen

mit Leichtigkeit & Geborgenheit

Die Sonne ist gerade aufgegangen. Wir stehlen uns aus dem schlafenden Haus und wandern barfuß durch das feuchte Gras. Der Morgentau glitzert im Morgenlicht. Die Luft riecht so unglaublich frisch. Ein Vogel zieht sanfte Kreise vor dem klaren Blau des Himmels. Und wir wissen, dass unser Leben eine gute Richtung finden wird - auch und besonders dann, wenn wir uns keine Sorgen mehr machen.
Sanfte Schwingen

Manchmal ist unsere menschliche Gabe sowohl Zukunft als auch Vergangenheit gedanklich betrachten zu können, mehr Fluch als Segen. Nämlich dann, wenn die Gedanken außer Kontrolle geraten, wie im Karussell immer wieder die gleiche Runde drehen und sich irgendwann zu einem nicht mehr entwirrbaren Knäul in unserem Kopf formen. Und dann, wenn Sorgen uns Schachmatt setzen. Wenn wir uns in Gedanken die schlimmsten Dinge ausmahlen, die großartigsten Befürchtungen entstehen und unser Körper bereits reagiert als wären wir in größter Gefahr. Dann sind wir unfähig Entscheidungen zu treffen und können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Und wir sind so unsagbar erschöpft! Am liebsten würden wir die Decke über unseren Kopf ziehen und unsere Probleme verschlafen.

Dann wünschen wir uns nichts sehnlicher als Klarheit und Leichtigkeit. Einen blauen Himmel hinter unserer Stirn und das Morgenlicht in unserem Herzen. 

Obwohl Tiere nicht gedankenfixiert sind wie wir Menschen, geraten diese manchmal in eine ähnliche Situation. Man sieht es an den Sorgenfalten über dem Auge und an ihrer Erschöpfung. Diese Tiere sind meist nicht sehr selbstbewusst und es fehlt ihnen an Urvertrauen. Außerdem wollen sie immer alles richtig machen. Sie setzen sich selbst unter großen Druck. Besonders die stillen Tiere, die vieles mit sich selst ausmachen, können in einer solchen Sorgenschleife stecken bleiben.