Wilde Wiese Mineral - Heufütterung

4.8

natürlich - artgerecht - bioverfügbar

Art.Nr. 1711003
ab 16,90 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versand

- Schnelle Lieferung

Lieferzeit: 2-3 Tage

14 Tage Rückgaberecht

Produktbeschreibung

"Wilde Wiese Mineral - bei Heufütterung" ist ein mineralisiertes und vitaminisiertes Ergänzungsfuttermittel für Pferde, die mit überwiegend oder ausschließlich mit Heu ernährt werden. So können wir sicher stellen, dass Nährstofflücken geschlossen werden, die bei Heufütterung entstehen, andere Nährstoffe aber auch nicht überdosiert werden. Dein Pferd bekommt so alles was es neben seinem Hauptfutter braucht. Nicht mehr und nicht weniger. 

Wie immer bei unseren Produkten ist auch bei unserem Mineralfutter die Natur unser Vorbild: In Pflanzen finden sich sowohl organische als auch anorganische Bindungsformen. Die zusätzliche Kombination mit den Pflanzenstoffen und -fasern macht im Gesamtpaket die Nährstoffe für den Pferdekörper besonders gut bioverfügbar. Genauso haben wir unser Mineralfutter aufgebaut, damit der Körper deines Pferdes dieses sehr gut aufnehmen und verstoffwechseln kann. 

Eingebettet sind die Nährstoffe in eine Basis aus Gräsern, kombiniert mit wertvollen Naturstoffen wie Algen, Hanfsamen, Hagebutten und Sonnenblumenkernen. 

Das alles macht "Wilde Wiese Mineral" besonders artgerecht, natürlich und bioverfügbar. Du beugst einer Überversorgung vor und gleichzeitig wird eine Zugabe in Zeitenm erhöhten Bedarfs möglich wie z.B. dem Fellwechsel, im höheren Alter oder bei chronischen Problemen. 

 

"Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe" sind nicht per se synthetisch. und: Warum wir diese verwenden:

In freier Natur können Pferde, indem sie umherziehen und selektiv sowie intuitiv Nahrung aufnehmen, auf ein sehr vielfältiges Nährstoffspektrum zurückgreifen. So decken sie ihren Nährstoffbedarf über eine große Menge sehr unterschiedlicher Pflanzen. Ein solche Masse unterschiedlicher Pflanzen stehen unseren Pferden in menschlicher Umgebung leider nicht mehr zur Verfügung. Wollte man also in einem Mineralfutter auf "ernährungsphysiologische Zusatzstoffe" komplett verzichten, aber dennoch den tatsächlichen Bedarf decken, müsste man täglich eine unmöglich große Menge füttern. Anders formuliert: Wer eine typische Mineralfutterportion pro Tag füttern möchte, aber gleichzeitig auf "ernährungsphysiologische Zusatzstoffe" verzichten möchte, kann den Nährstoffbedarf seines Pferdes kaum adäquat decken. 

Aber das ist auch gar nicht nötig, denn diese "ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe" sind weder per se unnatürlich noch synthetisch: Auch diese basieren auf natürlichen Quellen wie z.B. Rotalgenkalk. Ein ganz natürlicher Stoff, der dennoch als Zusatzstoff ausgewiesen werden muss. (Rotalgenkalk enthält Calcium und Magnesium). "Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe" sind einfach oft Extrakte. Das heißt, dass aus einem Grundstoff die Nährstoffe extrahiert werden, damit die Menge des Futters nicht allzu riesig sein muss. 

Wir haben versucht alle Zusatzstoffe aus natürlichen Quellen zu bekommen. Bei Mineralstoffen ist uns das gut gelungen. Vitamine gibt es so gut wie gar nicht mehr aus natürlichen Quellen - dafür gibt es einfach keinen Markt mehr. Wir forschen weiter und suchen nach der Nadel im Heuhaufen - bis dahin verwenden wir lieber synthetische Vitamine als gar keine. Denn schlimmer als eine Deckung mit synthetischen Vitaminen ist unserer Meinung nach ein Mangel. 

 

Hier eine Übersicht der Besonderheiten unseres Mineralfutters: 

  • Bioverfügbar nach dem Vorbild der Natur
  • Natürlich: frei von Lock-, Hilfs-, Füll- und Komnservierungsstoffen sowie Zuckerzusätzen
  • Artgerecht: Mit Gräsern, Ölen, Samen & Naturmoor
  • Wissenschaftlich: Grundfutter einkalkuliert

 

Und hier eine Liste all jener Dinge, auf die wir in unserem Mineralfutter verzichten: 

  • frei von Zuckerzusätzen, Melasse oder anderen Lockstoffen
  • frei von Duftstoffen, Füll- & Konservierungsstoffen
  • frei von Getreide
  • frei von Mineral-Vitamin-Fertigmischungen

 

Warum unser Mineralfutter nicht aus Kräutern besteht: 
Kräuter enthalten neben vielen Nährstoffen auch sehr viele Wirkstoffe. Müssten wir die Kräuter so dosieren, dass wir den gewünschten Nährstoffgehalt erreichen, müssten wir die Wirkstoffe stark überdosieren, was zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen etc führen kann. Hinzu kommt, dass ein Mineralfutter länger gefüttert wird, als ein Wirkstoff gefahrlos gefüttert werden sollte. Und drittens müssen Kräuter sehr individuell angepasst werden, damit sie nützen und nicht schaden - dies ist bei einem Mineralfutter aber nicht möglich, wenn man bestimmte Nährstoffe zugeben muss. Darum scheiden Kräuter als Bestandteil eines Mineralfutters für uns aus. 

Aber natürlich kannst du unser Mineralfutter wunderbar mit individuell passenden Kräutern kombinieren. 

 

Mehr Infos?

Möchtest Du mehr wissen darüber, was ein Mineralfutter zu einem guten Mineralfutter macht und was nicht? Dann findest Du hier die Antwort im neuen Blog-Artikel von Dr. Jasmin Montag: Mineralfutter-Versorgung von Freizeitpferden. Viel Spaß beim Lesen :)

 

Lagerungshinweis:

Mit unseren Nachfüllbeuteln kannst Du deinen Eimer behalten und diesen immer wieder mit einer umweltfreundlichen Verpackung auffüllen. Für eine optimale Haltbarkeit sollte das Mineralfutter nach dem Öffnen luftdicht verschlossen bzw. umgefüllt und kühl, dunkel sowie trocken gelagert werden.

 

Wieso wir überhaupt Plastikeimer genommen haben?

Wir hätten so gerne eine bessere Alternative gehabt, aber Recycling-Plastik ist nicht lebensmittelecht und wir wollten nicht riskieren, dass Mikroplastik ins Futter gelangt! Papier, Pappe und andere natürliche Rohstoffe halten die Feuchtigkeit, die im Stall herrscht, nicht ab. Damit würde dein Mineralfutter ganz schnell massiv an Nährstoffen verlieren und vielleicht sogar schimmeln. Kurz: Es gibt noch keine wirklich gute, nachhaltige Alternative, was uns sehr traurig macht. ABER wir sind ständig auf der Suche und werden sofort umstellen, sobald es eine Alternative gibt. Du kennst eine? Na, dann her damit. Schreib uns gerne. Wir freuen uns!

Zusammensetzung & Analysen

Zusammensetzung: Grünmehl aus französischer Wiesenluzerne, Hanfsamen, Spirulina Alge, Sonnenblumenkerne, Möhrentrester, Rotalgenkalk, Kohlensaurer Kalk, Hagebuttenfrüchte, Steinsalz, Rapsöl, Zimt, Naturmoor

Analytische Bestandteile (natürlicherweise enthalten): 

  • Rohprotein 14,7 %
  • Rohfett 7,4 %
  • Rohfaser 14,3 %
  • Rohasche 28,6 %
  • Calcium 5,6 %
  • Phosphor 2,4 %
  • Natrium 1,8 %
  • Magnesium 2,4 %
  • Zucker 3,3 %

Natürlicherweise enthalten:

Provitamin A (v.a. beta-Carotin, Vitamine D3, E, K, C, B1, B2, B3, B4, B5, B6, Biotin, Folsäure, Chrom, Eisen, Jod, Kalium, Mangan, Selen, Zink

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

  • Vitamin E (3a700i) 400,00 mg/kg
  • Vitamin B1 (3a8021) 700,00 mg/kg
  • Vitamin B12 (3a837) 3100,00 µg/kg
  • Vitamin C (3a312) 21,00 mg/kg
  • Folsäure (3a316) 250,00 mg/kg
  • beta-Carotin (3aE160(a)) 1000,00 mg/kg
  • Kupfer - Cu aus Kupfer-II-Aminosäurechelat, Hydrat (3b406) 735,00 mg/kg
  • Zink - Zn aus Zinkoxid (3b603) 200,00 mg/kg
  • Zink - Zn aus Zinksulfat, Monohydrat (3b605) 5150,00 mg/kg
  • Zink - Zn aus Aminsäure-Zinkchelat, Hydrat (3b606) 5150,00 mg/kg
  • Jod - Jod aus Calciumjodat (3b202) 40,00 mg/kg
  • Selen-Se aus Natriumselenit (3b801) 15,00 mg/k

Anwendung

10 g pro 100 kg Körpergewicht bei gesunden Pferden pro Tag. Bei erhöhtem Bedarf auch bis zu 15 g / 100 kg KG pro Tag. Seniorenpferde dürfen auch bis zu 20 g / 100 kg KG pro Tag bekommen.

1 Messlöffel = 10 g.

FAQ

Warum besteht Euer Wilde Wiese Mineral nicht komplett aus Kräutern?

Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden aus folgenden Gründen. Kräuter haben zwar auch viele Nährstoffe aber auch Wirkstoffe. Wenn wir uns aber nur auf den einen Bestandteil konzentrieren, nämlich die Nährstoffe, würde es unweigerlich geschehen, dass wir die Wirkstoffe überdosieren würden - oder: wir würden den Nährstoffbedarf keines einzigen Pferdes adäquat decken können. Wenn Du aber ein Mineralfutter kaufst, denkst Du, dass da alles drin ist, was Dein Pferd braucht. Und so kommt es dann ggf zu gefährlichen Mangelerscheinungen. 
Würde man die Wirkstoffe überdosieren, käme es zu Neben- und Wechselwirkungen sowie Gewöhnungseffekte, die genau dann doof werden, wenn man ein bestimmtes Kraut aus gesundheitlichen Gründen füttern möchte. Darum scheiden Kräuter als Basis eines Mineralfutters für uns aus. 

Warum nutzt ihr "ernährungsphysiologische Zusatzstoffe“? Sind die nicht synthetisch?

Pferde kommen aus sehr kargen Regionen. Die Natur hat sie somit auf sehr rohfaserreiche Nahrung spezialisiert. Diese Nahrung enthält wenig Energie und wenig Nährstoffe. Darum fressen Pferde nahezu den ganzen Tag; um den Nährstoff- und Energiebedarf, den sie haben, nicht über die Qualität des Futters sondern über die Quantität, also die Masse, decken zu können. Dabei ziehen sie auch noch umher und nehmen so die unterschiedlichsten Pflanzen auf. 
Dieses Konzept ist durch unsere menschengemachte Umgebung nicht abzubilden. Unsere Weiden und Böden sind arm an Vielfalt - und so ist es auch die Nahrung des Pferdes. 
Würde man das natürliche Aufnahmeverhalten von Nährstoffen bei Pferden immitieren wollen, müssten Pferde jeden Tag einen riesigen Berg an frischen Pflanzen bekommen. Denn genau das wäre komplett natürlich. Aber auch das ist nicht möglich bei uns. Somit haben wir nur eine Wahl, wenn wir den Nährstoffedarf eines Pferdes wirklich und ehrlich decken wollen: Wir müssen die Quantität konzentrieren, sodass die Menge an Nährstoffen in eine Maßeinheit passt, die gefüttert werden kann und dafür sind u.a. die "ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe“ da. Aber das muss auch gar nicht schlimm sein, denn diese sind nicht per se synthetisch, sondern können auch auf natürlichen Quellen basieren wie z.B. Rotalgenkalk. 

Leider ist es nicht immer möglich auf dem Markt natürliche Quellen zu bekommen, da die Nachfrage extrem gering ist. Viele Vitamine gibt es gar nicht mehr aus natürlichen Quellen. Nun muss man sich entscheiden, was einem wichtiger ist: Wirklich und ehrlich den Bedarf des Pferdes decken zu wollen, oder synthetische Vitamine auszuschließen. Wir haben und werden uns immer für die Deckung des Bedarfes entscheiden, denn das Pferdewohl ist abhängig von vielen essentiellen Vitaminen. Wenn diese fehlen weil weder das Heu, noch das Kraftfutter und dann eben auch das Mineralfutter diese nicht mehr enthalten, dann wird es doof. 

Warum hat die Bedarfsdeckung bei Euch Priorität?

Weil ohne Bedarfsdeckung kommt das Pferd in den Mangel und Mangelerscheinungen können schwere gesundheitliche Folgen haben. Denn viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aber auch Fettsäuren sind essentiell, also überlebenwichtig. Ein Mangel wird früher oder später Krankheit erzeugen. Und wir betrachten unseren Job ja gerade darin, Pferde gesund zu erhalten. Darum geht uns nichts über das Prinzip der Bedarfsdeckung, wenn es um Nährstoffe gehr. Denn nur diese macht Gesundheit erst möglich. 

Warum braucht man überhaupt ein Mineralfutter? 

Weil Pferde eine große Vielfalt brauchen, um diese riesige Menge an unterschiedlichemn Stoffen aufnehmen zu können, die sie brauchen, um gesund zu bleiben. Diese große Vielfalt hat der Mensch aber in weiten Teilen zerstört. Somit ist unser Heu inzwischen sehr arm an Pflanzenvielfalt. Die Böden sind durch die moderene, intensive Landwirtschaft ausgelaugt und bringen somit selbst in die Pflanzen, die da sind, kaum mehr annährend die Menge an Nährstoffen, die da sein könnten (und müssten). Das Grundfutter deckte also heute den Bedarf an essentiell wichtigen Nährstoffen nicht mehr. Darauf könen wir uns nicht mehr verlassen und müssen Nährstoffe zu füttern. 

Hinzu kommt die steigende Anzahl chronischer Krankheiten und Umweltbelastungen, die alle auch auf Nährstoffebene des Pferdes ihren Tribut zollen durch einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren. 

Warum habt Ihr Öle im Mineralfutter? Öle können doch vom Pferd gar nicht aufgenommen werden, oder?

Richtig ist, dass Pferde keine großen Mengen Öl auf einmal verwerten können. Warum nicht? Weil sie auf energiearme Pflanzen spezialisiert sind. Falsch ist allerdings, dass sie in freier Natur gar keine Öle zu sich nehmen! Denn tatsächlich fressen Pferde in freier Natur Ölsaaten - also die Samen von ölhaltigen Pflanzen aus denen die Industrie dann Öle macht. Da sie „Dauerfresser“ sind, nehmen sie aber nie einen großen Schwung Öl auf einmal auf, sondern viele kleine über den Tag verteilen. Und diese kann das Pferd sehr wohl verwerten. 
Das Schlimme an diesem Mythos ist, dass er Pferden schadet, denn der Bedarf an Fettsäuren ist essentiell, das heißt, überlebenswichtig! Und genau darum ist Öl auch in unserem Mineralfutter. 

Warum ist Euer Mineralfutter im Plastikeimer? 

Das hat zwei Gründe. Zum einen muss Mineralfutter zwingend absolut trocken gelagert werden. Sobald es Wasser zieht, fängt es an zu schimmeln und die Nährstoffe verflüchtigen sich. Papier ginge also nicht. 
Zum Zweiten sind alle anderen festen, luftdicht ab schließenden Stoffe, die es derzeit auf dem Markt gibt, noch weniger nachhaltig. Nehmen wir Blechdosen. Die sind zwar als Endprodukt weniger schädlich als Plastik, doch der Herstellungsprozess kostet so viel mehr Energie und erzeugt so viele Schadstoffe, dass der ökologische Fußabdruck am Ende wesentlich schlechter ist. 
Wir suchen händeringend nach Alternativen. Solange wir keine haben, nehmen wir Eimer aus recyceltem Plastik und bieten Euch Nachfüllpackungen an: So kann der Eimer bei Euch alt werden und muss nicht in der Abfallwirtschaft landen und ihr habt dennoch ein stets trockenes, sicheres und gehaltvolles Produkt. 

Die Authentizität von Kundenrezensionen
loader
Laden...
loader
Laden...