Kräuter für die Sehnen Ihres Pferdes

Bei Sehnenschaden, Sehnenentzündungen und -reizungen

Unsere Naturstoffe stärken die natürliche Regenerationskraft der Pferde-Sehnen:

  • bei der Entzündungshemmung
  • bei der Durchblutung
  • beim Abschwellen
  • bei der Ausleitung von Schlacken aus dem Gewebe

Wir verwenden Kräuter in Arzneibuch-Qualität!

Sehnenschaden

Pferd: Sehnenschaden erkennen

Eine akute Sehnenruptur, also einen frischen Sehnenriss bzw. einen Sehnenschaden beim Pferd erkennen Sie meist an Hitze, Schwellung und Lahmheit. Ist eine Sehne gerissen oder gezerrt, ist manchmal auch ein sogenannter „Sehnenbogen“ sichtbar - das ist eine Wölbung des Sehnenverlaufs nach außen (konvex) – oder die Region rund um die Sehne sieht einfach schwammig aus, die einzelnen Stränge sind nicht mehr definiert. Die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen des Bewegungsapparats geschieht nach Abschwellung mittels einer Ultraschallaufnahme. Hier sind Sehnenrisse sichtbar.

Ein chronischer Sehnenschaden ist schon schwieriger zu erkennen. Dieser entsteht meist, wenn ein ehemals akuter Sehnenriss bzw. Sehnenfaserriss schlecht verheilt ist, wenn sich starkes Narbengewebe gebildet hat oder wenn Sehnen chronisch überlastet sind wie es z.B. durch Fehlstellungen der Gliedmaßen geschehen kann.

Therapie eines Sehnenschadens beim Pferd

Eine gezerrte Sehne benötigt meist einfach nur etwas Entlastung, Zeit und Pflege von außen – möglicherweise auch ein wenig Nährstoffe von innen.

Bei einer gerissenen bzw. angerissenen Sehne ist die Therapie bzw. die Genesung deutlich zeitaufwendiger. Ihr Tierarzt wird nach Untersuchung und Diagnose zuerst einmal Schwellung und Entzündung angehen. Hierzu werden meist Entzündungshemmer und abschwellende Mittel oral verabreicht. Zusätzlich kann lokal z.B. Hyaloronsäure direkt ans Geschehen gespritzt werden. Die äußerliche Pflege zum Abschwellen und Durchblutungsfördern rundet die Therapie bei einer gerissenen bzw. angerissenen Pferde-Sehne ab.

Wer lieber natürliche Mittel beim Sehnenschaden seines Pferdes geben möchte, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten, kann auch gute Erfolge mit Pflanzen erreichen. Hier bieten sich entzündungshemmende, ausleitende und durchblutungsfördernde Pflanzen an. Zusätzlich sind Glucosamine z.B. aus Grünlippmuschel sowie Silicium z.B. aus Kieselerde eine gute Hilfe, um die Sehnen und Bänder mit stärkenden Nährstoffen zu versorgen.

Die Bewegungs-Therapie des Sehnenpatienten entscheidet sich meist danach, welche Sehne bzw. welches Band gerissen bzw. angerissen ist. Mancher Sehnenschaden macht Boxenruhe und Mini-Schritt-Touren über Monate nötig – mancher Sehnenschaden heilt aber auch am besten bei ständiger langsamer Bewegung z.B. auf einer ebenen 24-Stunden-Weide mit ruhigen Herdenmitgliedern.

Natürliche Herangehensweise bei einem Sehnenriss bzw. einem Sehnenschaden

  • Eine Mischung aus entzündungshemmenden, durchblutungsfördernden & ausleitenden Pflanzen
  • Zusätzlich Naturstoffe wie Kieselerde & Grünlippmuschel
  • sowie Leinöl (beinhaltet entzündungshemmende Stoffe)
  • Äußerlich: Paste aus Bockshornklee oder Mineralerde

 

Nach dem Sehnenriss ist vor dem Sehnenriss

Wenn Haltung, Fütterung und Belastung nicht verändert werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Pferd einen erneuten Sehnenschaden erleidet, relativ hoch. Zumal das Narbengewebe nicht so fest ist, wie das eigentliche Sehnengewebe. Eine einmal angerissene Sehne wird also zeitlebens ein Schwachpunkt bleiben. Darum sollte ausgewogen und abwechslungsreich geritten und trainiert werden. Tiefe Böden sollten Sie meiden und nicht zu oft und zu hoch springen. Auch longieren sollten Sie eher selten. Dafür so oft wie möglich lange Schrittouren in den Trainingsplan mit aufnehmen.

Wärmestauende Bandagen und Gamaschen sind unbedingt zu vermeiden! Wenn Sie die Versorgung der Sehnen und Bänder auch nachts in der Box gewährleisten wollen, sind Kompressionsstrümpfe die einzige Alternative. Neue Studien haben gezeigt, dass alle anderen Bandagen und Gamaschen mehr Schaden anrichten, als dass sie helfen.

Wenn Sie dann noch regelmäßig den Organismus entgiften, die Sehnen und Bänder mit den richtigen Nährstoffen versorgen und auf eine gute Durchblutung der Beine achten, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihrem Pferd die Sehne wieder anreißt, ziemlich gering.

 

Warum Sehnen und Bänder unserer Pferde heute Schwachpunkte sind

Die Sehnen und Bänder unserer Pferde sind von Natur aus nicht so gut versorgt und durchblutet wie andere Körperregionen. Dies lässt sich evolutionär erklären: Überleben in der Natur ist eine Energie-Kosten-und-Nutzen-Rechnung. Mit anderen Worten: Dort wo die Natur Energie sparen kann, wird sie es tun, damit die Energiebilanz nicht ins Wanken gerät. Die Natur hat es so vorgesehen, dass ein Pferd sich 16 Stunden am Tag langsam vorwärts bewegt. Die Bewegung sorgt dafür, dass „Energie in die Sehnen und Bänder kommt“. Durch Bewegung werden die Durchblutung, der Lymphfluss und der Transport von wichtigen Stoffen angeregt. Eine interne Anregung war also nicht notwendig. Nun leben unsere domestizierten Pferde oftmals ganz anders als die Natur es vorgesehen hat. Die Bewegung auf den ganzen Tag gesehen, ist meist deutlich reduziert, und findet dann konzentriert unter dem Sattel mit einer deutlich intensiveren Belastung von Sehnen und Bändern statt. Tiefe Matschpaddocks bzw. Hallenböden und eine oftmals übersäuernde Fütterung tun ihr Übriges dazu. Und so wurde der Sehnenschaden zum Standardproblem in Reitställen.