Kräuter & Paste bei geschwollenem Bein Ihres Pferdes

Einschuss von innen und außen behandeln

  • Bei Einschuss, Prellungen, Verstauchungen, Arthrosen oder Verletzungen
  • Zur Unterstützung von Lympfluss und Durchblutung
  • damit Entzündung und Schwellung den Rückzug antreten
  • Keine reizenden Stoffe enthalten! 
  • Sanft zum Magen

Weil uns das Wohlbefinden der Pferde sehr am Herzen liegt, sind unsere Kräuter und Öle in hochwertiger Krauterie-Qualität.

Aus Liebe und Verantwortung zum Pferd.

Bein geschwollen

Pferde-Bein geschwollen? Mögliche Ursachen

Wenn das Bein Ihres Pferdes geschwollen ist, kann das viele Ursachen haben: Möglich sind u.a. Verletzungen, Infektionen, rheumatische Erkrankungen, Stauchungen, Prellungen, Überlastungserscheinungen, Gallen etc. Ist das geschwollene Bein Ihres Pferdes auf ein akutes Geschehen zurückzuführen (z.B. eine Verletzung) ist selbstsverständlich als Erstes der Tierarzt hinzuzuziehen. Davon abgesehen kann das geschwollene Bein Ihres Pferdes auch wunderbar mit natürlichen Mitteln unterstützt werden. Denn gerade die klassischen Salben und Pasten zur äußeren Behandlung können die Haut Ihres Pferdes stark reizen - besonders bei empfindlichen Pferden ist dringend von deren Anwendung abzuraten. [Wir selbst haben da leidvolle Erfahrung gemacht: Bei einem Feselträgerschaden hatten wir das Bein unseres Pferdes von außen mit einer Salbe eingerieben. Gegen die Schwellung und die Entzündung war die Salbe super. Doch hat sie nach kurzer Zeit schon die Haut dermaßen geschädigt, dass wir anschließend mit einer Serie an Einschüssen und starkem Mauke-Befall zu kämpfen hatten (und das ein ganzes Jahr lang).]

Um vor einer Hautschädigung bei der Behandlung eines geschwollenen Beines Ihres Pferdes sicher zu sein, ist leider auch der Tipp "Verwende nur natürlicheß Inhaltsstoffe" nicht zwangsläufig hilfreich. Denn gerade Pflanzen mit ätherischen Ölen können die Haut auch sehr stark reizen. Darum haben wir für unsere Paste und die Auflagen für die äußere Anwendung nur hautfreundliche Naturstoffe verwendet: So ist unsere BA Paste aus Heilerde und unsere Kräuter-Auflagen aus Bockshornklee und Heublumen.

 

Infektiöse Schwellungen des Pferde-Beins: Der Einschuss

Infektöse Schwellungen an den Beinen sind gerade bei Pferden so häufig, dass es hierfür eigene Bezeichnungen in der Umgangssprache gibt. Der "Einschuss" zum Beispiel entsteht meist, wenn Keime durch kleine Hautverletzungen ins Gewebe eindringen und sich dort stark vermehren. Die Folge sind dann heftige Entzündungen und Schwellungen, die bis zu einem "Elefantenbein" führen können. Bei dem geschwollenen Bein Ihres Pferdes aufgrund eines Einschusses ist es wichtig, innerlich und äußerlich die Ausleitung der Bakterien und deren Giftstoffen zu fördern. Hierzu kann die innerliche Anregung der Leber und der Nieren hilfreich sein, wie mit unseren "Stoffwechsel Kräutern". Äußerlich muss unbedingt die Schwellung und die Hitze aus dem geschwollenem Pferde-Bein getrieben werden. Und das möglichst schnell. Eine Möglichkeit sind hierzu Anguss-Verbände, die beim ersten Mal auch toll funktionieren können. Bei hautempfindlichen Pferden, oder solchen die öfters unter geschwollenen Beinen leiden, kann der Anguss-Verband allerdings auch nach hinten losgehen: Durch die andauernde Nässe und Stauung im Anguss-Verband kann die Hautbarriere schaden nehmen und im Anschluss das Bein noch empfänglicher für weitere Einschüsse und Schwellungen machen. (Auch das haben wir an unserem Pferd leider selbst erlebt.) Darum unser Rat: Wenn Ihr Pferd sonst nie oder extrem selten einen Einschuss bzw. ein geschwollenes Bein hat, ist der Anguss-Verband super - in Kombination mit abschwellenden und entzündunghemmenden Medikamenten vom Tierarzt. (Bei schweren Einschüssen sollten Sie sowieso immer einen Tierarzt zu Rate ziehen!) Doch kommen die Einschüsse häufiger vor, sollten Sie aufmerksam werden: Ist vielleicht die Haut einfach schon durch die vorangegangenen Behandlungen zu stark geschädigt? Wenn ja, kann die Behandlung nur noch auf anderem Wege erfolgen - zumindest so lange, bis die Haut wieder gesund und stark genug ist, den Angriffen von außen zu widerstehen. Zur Erstbehandlung können Sie z.B. einen Wickel mit Kohlblättern machen im Wechsel mit unserer BA Paste mit Heilerde bzw. unserer Kräuter Auflage No. 1 mit Bockshornklee. Dazwischen immer mal wieder mit kaltem Wasser (maximal 10 Minuten am Stück) kühlen und das Pferd viel im Schritt auf hartem Boden bewegen, damit der Lymphfluss und die Durchblutung in Gang kommen und die Schwellung abtransportiert werden kann.

 

Chronische Schwellungen des Pferde-Beins: Arthrose & Gallen

Bei einem Arthrose-Schub kann das Gelenk, manchmal aber auch die angrenzenden Partien des Beins anschwellen. Unserer Erfahrung nach helfen dann äußerlich Gamaschen mit Keramikpartikeln wie die von Back on Track im Wechsel mit der BA Paste oder einer der Kräuter-Auflagen. Denn während bei einem geschwollenen Pferde-Bein aufgrund einer akuten Entzündung die Abkühlung des erhitzten Beins sinnvoll ist, ist bei chronischen Geschehen Wärme oftmals hilfreicher.Innerlich können Sie bei einem Arthrose-Schub mit unseren Gelenk Kräutern zusätzlich unterstützen.

Bei einem geschwollenen Pferde-Bein aufgrund von Gallen, bzw. bei geschwollenen Gallen hat sich der Einsatz von Blutegeln sehr bewehrt. Bitte fragen Sie einen Tierarzt oder Tierheipraktiker der sich wirklich (!) damit auskennt. Denn auch in der Blutegeltherapie kann man viel falsch machen. Anschließend sollte die Durchblutung in den betroffenen Beinen immer forciert werden, damit die Lymphe gut abtransportieren können. Tägliche Lymphmassagen sind da sehr hilfreich (wie man das richtig macht, erfährt man z.B. in einschlägiger Fachliteratur). Ebenso wie der Einsatz von Keramikmaterialien und wärmende Auflagen wie unsere Kräuter Auflage No. 2.

 

Verletzungsbedingte Schwellungen des Pferde-Beins: Sehnen- und Bänderreizungen, -entzündungen- und rupturen, Prellungen, Stauchungen etc.

Verletzungen sollten bei einem geschwollenem Bein Ihres Pferdes immer zuerst ausgeschlossen werden. Oftmals werde diese angezeigt durch eine zusätzliche Lahmheit oder Taktunreinheit. Ein Ultraschall in Kombination mit der Lahmheitsdiagnostik des Tierarzt können hier Gewissheit bringen. Ist die Verletzung diagnostiziert, werden Sie von Ihrem Tierarzt meist ein striktes Bewegungsprogramm auferlegt bekommen und in der ersten Zeit entzündungshemmende Mittel geben müssen. Manchmal (selten) können auch Operationen oder Injektionen nötig werden. Damit ist der Job des Tierarzt dann meist abgeschlossen und Sie können sich überlegen, wie Sie Ihr Pferd zusätzlich unterstützen können: Sind die Entzündungehemmer vom Tierarzt abgesetzt, ist es sinnvoll mit Kräutern und Ölen von innen (z.B. unsere Sehnen Kräuter und unserem BA ÖL) und unserer BA Paste bzw. unseren Kräuter Auflagen von außen weiterzuarbeiten. Zusätzlich ist auch hier eine gute Durchblutung und auch Wärme des betroffenen Bereichs sinnvoll (während am Anfang nur gekühl werden darf!). Diese erreichen Sie wieder wie schon oben mehrfach beschrieben (BoT, Auflagen etc).