Ergänzungsfuttermittel für alte Pferde

Reine, pflanzliche Inhaltsstoffe für Fitness im Alter

Unser Zusatzfutter fürs alte Pferd stärkt durch artgerechte Ernährung mit Kräutern

  • die natürlichen Stoffwechselfunktionen
  • die naturgegebenen Kräfte des Immunsystems
  • die körpereigene Durchblutung in Gehirn und Körper
  • die allgemeine Stärkung & Kräftigung

Wir verwenden Kräuter in hoher Krauterie-Qualität!

Alterserscheinungen

Ein Plädoyer für den Erhalt eines „normalen Lebens“ für das alte Pferd

Wenn ein Pferd alt wird, bekommt es oft seinen „wohl verdienten Ruhestand“ – 24 Stunden Koppel mit anderen alten Kumpels. Da das alte Pferd dann nicht mehr geritten wird, erhält es in manchem Falle auch keine sonderliche Aufmerksamkeit mehr. Tatsächlich benötigen aber gerade alte Pferde mehr Aufmerksamkeit und Pflege denn je. Schließlich stellen sich irgendwann diverse Zipperlein ein, die dem alten Pferd das Leben erheblich erschweren können. Umso wichtiger ist für das alte Pferd also eine artgerechte Ernährung.

Darum sind wir der Meinung, dass das ganze Konzept des „Ruhestands“ (mit all seinen Folgen) für ein altes Pferd zwar nett gemeint aber nicht hilfreich ist. Auch ein altes Pferd möchte bewegt und betüdelt werden – zumindest in dem Maß, indem dies vorher auch statt gefunden hat. Es möchte am Leben teilhaben, so wie früher. Und es möchte auch nicht nur von anderen alten Pferden umgeben sein. In den Herden freilebender Pferde sieht das Alt werden einfach anders aus. Natürlich ist das „Ende“ deutlich brutaler, denn ein altes Pferd, das irgendwann nicht mehr genug Kraft hat genauso schnell zu flüchten wie die anderen Pferde wird dann meist von einem Raubtier gerissen. Aber bis dahin ist es umgeben von Pferden aller Altersklassen, die es fordern, geistig und körperlich fit halten und wo es Aufgaben hat. Denn in einer natürlichen Pferdeherde hat jedes Pferd eine Aufgabe. Auch das alte Pferd. Denn dort wird ihre Lebenserfahrung und Weisheit geschätzt – zum Beispiel werden alte Stuten oftmals zu „Tanten“ der ganz Kleinen und wirken wesentlich bei der Erziehung mit. Kurz: Das Leben eines frei lebenden Pferdes mag deutlich kürzer sein, aber es ist immer mit wichtigen Dingen ausgefüllt. Das sollten wir unserem alten Pferd auch in menschlicher Obhut zukommen lassen.

Hinzu kommt, dass 24 Stunden Weide in der Natur zwar großartig sind (hier ist es allerdings Steppe und nicht Weide), bei uns aber oftmals zu Problemen wie z.B. Übergewicht führen können. Denn unsere Weiden sind oftmals halt einfach nicht auf Pferde, sondern auf Kühe optimiert, die viel Milch abliefern sollen. Was bedeutet: das Gras ist einfach zu „fett“ für Pferde, die für karge Landschaften konzipiert wurden. Natürlich ist viel Bewegung wichtig für ein altes Pferd. Das ist aber auch schon fast der einzige Vorteil des 24-Stunden-Weide-Ruhestandes. Alle anderen Komponenten sind hingegen nicht ideal. Die Herde darf keinen Stress für das alte Pferd erzeugen – was bei wild zusammengewürfelten Weide-Bekanntschaften oftmals der Fall ist. Alte Pferde vertragen meist feucht-kaltes Wetter sehr schlecht. Sie haben dann Schmerzen, verkrampfen und verspannen sich am ganzen Körper, und sind dann eher unbeweglicher auf der Weide, als wenn sie die Nacht drinnen verbracht hätten.

Natürlich hat das alte Pferd in freier Natur auch keinen Einfluss auf das Wetter oder die Wärme des Bodens, auf dem es schlafen soll. Allerdings werden alte Pferde, wie oben ja schon angerissen, in freier Natur ja auch oftmals gar nicht so alt, dass diese Zipperlein jahrelang Schmerzen verursachen können. Die Kunst der Versorgung alter Pferde heute besteht also darin, eine Mittelweg zu finden zwischen „so natürlich wie möglich“ und so „schonend wie möglich“. Ideal sind darum für alte Pferde Bewegungsställe, die den Rückzug, Ruhephasen, Erholung und Wärme bei unangenehmem Wetter ermöglichen sowie die Aufnahme von energiearmem Heu zusätzlich zu Gras. Oder die Unterbringung des nachts in einem großen, aber warmen Laufstall und tagsüber auf der Weide. Außerdem sollte auch das alte Pferd beschäftigt und zusätzlich bewegt werden. Es sollte Unterstützung und Pflege in Hinsicht auf seine Zipperlein erfahren. Und vor allem das Gefühl haben, nach wie vor wichtig in Ihrem Leben zu sein. Und wer sein Pferd immer gut trainiert hat und die Rücken- und Bauchmuskulatur in einem guten Zustand erhalten hat, der kann ein alten Pferd auch bis zu seinem Ende reiten (vorausgesetzt, das Pferd hat keine Schmerzen und Freude daran).

Denn das tolle am alten Pferd ist seine Erfahrung und seine Gelassenheit. Gerade in einem hektischen Alltag und unser schnelllebigen Zeit, ist ein Tier das Ruhe ausstrahlt manchmal tausend mal wertvoller als ein junger „Springbock“, der einem an jeder neuen Wegesgabelung einen halben Herzinfarkt einjagt ;-)