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Einzelfuttermittel für Hunde
Für die natürliche Funktion von Magen, Darm & Verdauung
Kleine Samen ganz groß: Leinsamen können bei Deinem Hund die Schleimhäute in Magen und Darm in ihrer Barrierefunktion unterstützen. Außerdem stärken sie die körpereigene Verdauungsfunktion und die natürliche Peristaltikfunktion des Darms. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Leinsamen zu füttern.
Pflege für die Magenschleimhaut
Wenn Du die natürliche Funktion der Magenschleimhaut Deines Hundes stärken möchtest, kannst Du Leinsamen gut eingeweicht füttern. Lass die Samen für mindestens eine Stunde in Wasser quellen. Die gequollenen Samen stärken die natürliche Selbstschutzfunktion der Magenschleimhaut gegen die Magensäure – das ist z. B. für magensensible Hunde prima. Damit die Quellstoffe gut aus der Schale treten, kannst Du die Samen vor dem Einweichen zermahlen oder zerquetschen.
Unterstützung für die natürliche Darmfunktion
Auch ohne vorherige Quellzeit kannst Du Deinem Hund Leinsamen füttern, dafür dann zusammen mit etwas Wasser zum Herunterspülen. Die Samen quellen dann im Verdauungstrakt auf und unterstützen so die natürliche Peristaltik-Funktion des Darms. Beim Füttern trockener Leinsamen ist eine grundsätzlich freie Darmpassage wichtig. Außerdem sollte Dein Hund auf jeden Fall viel trinken. Dafür kannst Du sein Trinkwasser z. B. mit etwas Hühnerbrühe schmackhaft machen.
Reine Leinsamen ohne Zusätze
Portionierung
Kleiner Hund: 1 – 2 g pro Tag unter das Futter mischen.
Großer Hund: 2 – 4 g pro Tag unter das Futter mischen.
Maximale Fütterungsdauer: 4 Wochen
Leinsamen als Quellstoff:
Leinsamen nicht einweichen, sondern über das Futter geben und kaltes Wasser dazu geben (damit die Leinsamen "heruntergespült werden“ und nicht bereits in der Speiseröhre quellen).
Leinsamen als Schleimstoff:
Leinsamen entweder frisch aufbrechen (Mörser, Kaffeemühle grob) oder ganz verwenden (bereits geschroteter Leinsamen wird innerhalb einer Woche ranzig!). Mit kaltem Wasser übergießen und mind. 1, lieber 2 Stunden quellen lassen. Dann Samen und Wasser über das Futter geben.
Andere Zusätze bitte mit einem mindestens 2-stündigen Abstand füttern. Idealerweise Leinsamen morgens und die anderen Zusätze abends.
Bitte dunkel, kühl und trocken lagern.