Anwendungs-Infos
Wie mache ich mir einen nützlichen Tee?
Tee darf ja manchmal auch einfach nur gut schmecken ;) In dem Fall: mach einfach, was Du willst. Aus gesetzlichen Gründen muss ich Dir sagen, dass ein Tee zwingend mit kochendem Wasser aufgegossen und mind. 10 Minuten ziehen muss, "damit Du ein sicheres Lebensmittel erhältst". (So, rechtliche Schuldigkeit getan.)
Wenn Du einen nützlichen Tee haben möchtest, dann geht es dir ja weniger um Geschmack, sondern mehr um den Nutzen. Dann solltest du deinen Tee so zubereiten:
- 1 TL bis 1 EL Tee auf eine Tasse (250 ml)
- mit kochendem Wasser übergießen
- 15 min ziehen lassen
- im Anschluss nach Belieben süßen oder würzen
Wie kann ich Kräuter für Tiere zubereiten?
Mach doch einfach einen Sud
Da unsere Organismen wie auch die unserer Tiere aus einem großen Teil aus Wasser bestehen, ist auch verständlich, dass dieser Körper wässrige Substanzen besser aufnehmen und für seine Zwecke verfügbar machen kann. Darüber hinaus löst die wässrige Zubereitung der Kräuter deutlich mehr Stoffe aus den Blättern, Stängeln, Wurzeln und Blüten. Das heißt: Du erhältst eine höhere Effektivität. Diese positiven Effekte willst du nutzen? Dann kommt jetzt die Anleitung zur wässrigen Zubereitung als Sud. Voilà:
So gehts:
Die Zubereitung eines Suds ist noch einfacher als Tee zu machen - man muss nur daran denken, bevor man die Tiere füttern will. Nimm ein (verschließbares) Gefäß, das heißen Inhalt vertragen kann (zum Beispiel ein Marmeladenglas) und füll die Kräutermenge hinein, die auf der Packung angegeben ist. Lass dann Wasser aufkochen und gieße es über die Kräuter (heiß aber nicht mehr siedend) . Das Ganze mind. 15 Minuten stehen lassen. Dann den (voll abgekühlten) Inhalt unter das Futter mischen (also die ganze Kräuter-Matsche). So erhält Dein Tier sowohl die aus den Kräutern durch das heiße Wasser gelösten Stoffe als auch die noch im Kraut befindlichen. Besser gehts eigentlich nicht.
Mit allen Kräuter-Mischungen einen Sud machen?
Bei manchen Kräutern ist das nicht sinnvoll, z.B. bei solchen, die wertvolle Nährstoffe enthalten wie z.B. den "Haut & Fell Kräutern No. 2" für Hunde. Bei anderen Mischungen wie zum Beispiel den "Magen Kräutern No. 2" ist ein längeres Einweichen im kalten Wasser sinnvoller. Aber das steht dann auch immer auf der Rückseite der Produktverpackung. Du kannst also gar nichts falsch machen. Und wenn Du dennoch Fragen hast, lass Dich gerne von uns beraten!
Wie füttere ich Kräuter für Tiere am Besten?
Wie bekomme ich die Kräuter ins Tier?
Die Kräuter, die auch in unseren Regionen natürlich vorkommen, nehmen besonders Pferde aber auch viele Hunde in der Regel sehr gern auf. Doch bei stark duftenden, fremdländischen Kräutern sind sogar manche Pferde zu Anfang skeptisch. Da hilft vor allem in erster Linie, die Dosis stark zu reduzieren. Gib am Anfang nur eine Prise über das Futter (und steiger dann langsam). Mische alles gut durch und feuchte es vor allem ein wenig an, damit die Kräuter nicht einfach rausgepustet werden können. Bei Pferden kannst Du die Sache zusätzlich schmackhaft machen, indem Du etwas Apfelmus, Honig, kleingeschnittene Möhren oder ähnliche leckere Dinge dazu gibst. Bei Hunden und Katzen nimm das, wovon Du weißt, dass es Dein Tier liebt, zum Beispiel Leberwurst oder Thunfisch. Es dauert ein wenig, aber irgendwann gewöhnt sich eigentlich jedes Tier an fremde Geschmäcker. Übrigens: wenn Du nur eine gewisse, aber nicht die volle empfohlene Dosis ins Tier bekommst, es also aber einer bestimmten Menge die Kräuter wieder ablehnt, dann hör auf Dein Tier. Es sagt Dir, wieviel es genau benötigt - mehr muss es gar nicht haben.
Wie bekomme ich die Kräuter Auflagen aufs Tier
Grundsätzlich ist es ganz einfach: Anrühren, Draufschmieren und Abbürsten, oder Anrühren, Draufschmieren, Bandagieren und Abduschen, zumindest bei Pulver. Bei geschnittenen Kräutern oder ganzen Samen/Blüten kann man einen alten Kopfkissenbezug nehmen, dort die Kräuter hineingeben, warm machen und rauf aufs Tier - eventuell mit einer Bandage oder Mullbinde fixieren. Beim Pferderücken bietet es sich an, einfach eine schwere Decke drauf zu legen, damit die Auflage nicht verrutscht. Und dann - nicht vergessen - das entspannte Gesicht Deines Tieres genießen.
Was wenn die Kräuter plötzlich nicht mehr gefressen werden?
Dein Pferd, Hund oder Katze hat die Kräuter zu Beginn mit Freuden verputzt, doch nun werden sie plötzlich verschmäht? Das ist ein gutes Zeichen! Lob Dein Tier, denn es hat Dir damit gezeigt, dass es diese Mischung nun nicht mehr benötigt. Tiere wissen meist sehr genau, was ihnen gut tut, welche Menge und welche Dauer. Wenn es nach einiger Zeit Gabe die Kräuter nicht mehr nimmt, nimm das als Fingerzeig und setze mit der Fütterung aus. Wahrscheinlich hat der Impuls der Kräuter schon ausgereicht, um im Tier etwas in Gang zu bringen. Den Rest schafft der Körper nun allein. (Toll, nicht?)
Öle in der Tierfütterung: Entdecke diesen Schatz!
Wenn es die richtigen sind, sind Öle großartig! Bestimmte Öle hemmen die Entzündungsreaktionen des Körpers wie bei Arthrose, Sehnenschäden und Muskelproblemen, aktivieren den Stoffwechsel und lindern Hautprobleme von innen. Positiver Nebeneffekt ist ein glänzendes, gesundes Fell. Außerdem sind Öle eine wunderbare Alternative für Pferde, die mehr Energie benötigen, aber kein herkömmliches Kraftfutter haben sollen z.B. aufgrund von Magen- oder Verdauungs- bzw. Stoffwechselproblemen. Nun laufe aber bitte nicht gleich zum nächsten Supermarkt, denn die typischen handelsüblichen Öle wie z.B. Sonnenblumen- oder Distelöl können für Dein Tier den gegenteiligen Effekt haben und ihm schaden. Unser Leinöl enthält nur reinstes Leinöl auf kontrolliert biologischem Anbau und wertvollen Fettsäuren. Das Nachtkerzenöl ist zwar leider eines der teuersten Öle überhaupt, aber damit auch eines der wirkungsvollsten. Unter uns Menschen schwören vor allem die Neurodermitiker auf Nachtkerzenöl. Und das bei einer solch schwer zu behandelnden Krankheit wie Neurodermitis - das soll schon was heißen...